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Sonntag, 27. Dezember 2009

Polarisationsmikroskopie mit hoher Flexibilität


Das außergewöhnlich flexible Mikroskop-System Axio Scope.A1 von Carl Zeiss wird jetzt auch als Variante für die Polarisationsmikroskopie angeboten. Sechs verschiedene Konfigurationen des Mikroskops können wirtschaftlich und ohne hohen Aufwand speziell für Polarisationsverfahren aufgebaut werden.

Innerhalb des modularen Baukastensystems, das je nach Anforderung und Einsatz in Routine und Forschung anwenderspezifisch zusammengestellt werden kann, wurden zwei Stativoberteile für Polarisation entwickelt. Damit stehen insgesamt drei Unterteile und sieben Oberteile zur Verfügung.

Konzipiert für den Einsatz in Universitäten und Hochschulen, geowissenschaftlichen und mineralogischen Forschungseinrichtungen sowie der Explorations-Industrie, erfüllt das Mikroskop höchste Anforderungen an Funktionalität und Flexibilität. Axio Scope.A1 für Polarisation kann außerdem in neueren materialographischen Richtungen wie Baustoff-, Glas-, Kunststoff-, Textil- und Faserindustrie eingesetzt werden. Das Mikroskop-System ist aber auch in einer Variante als Kursmikroskop für die Ausbildung erhältlich. Die Konoskopie zur Kristalldiagnose, die Anwendung zahlreicher weiterer Messverfahren und die Dokumentation sind ebenfalls möglich.

Das modulare Design des Axio Scope.A1 bietet eine Schnittstelle zwischen Ober- und Unterteilen, die beispielsweise den Einsatz von Abstandshaltern zur Anpassung der Objektträger an die Probengröße erlaubt. Die flexible Zusammenstellung der vorhandenen Bauteile ergibt Varianten für Durchlicht, Auflicht oder beide Verfahren mit bis zu 100W Beleuchtungsstärke. Mit dieser hohen Beleuchtungsintensität ist das System auch für schwach reflektierende Proben geeignet.
Axio Scope.A1 verfügt jetzt über alle relevanten Kontrastverfahren einschließlich differentiellem Interferenzkontrast (C-DIC) sowie zirkularer Polarisation.

Das Mikroskop erlaubt einen schnellen Wechsel von Orthoskopie zu Konoskopie und ist auch für Dunkelfeldanwendungen geeignet. Weitere Vorteile des Axio Scope.A1 für Polarisation sind die standardkonforme DIN Kompensatoraufnahme, farbneutrale hochwertige Polarisatoren, kugelgelagerte Drehtische und vier unterschiedliche Reihen spannungsfreier Objektive.

Das Mikroskop-System lässt sich mit herkömmlichen Kameras ebenso wie mit allen Kameras der AxioCam-Familie sowie der Bildverarbeitungssoftware AxioVision einsetzen.

Bild: Balkenolivin-Chondre im Meteorit-Coolidge im Durchlicht mit Polarisation (links) und Polarisation mit λ-Platte (rechts). Objektiv: EC Plan-NEOFLUAR 10x/0,30 Pol. Referenz: Dr. Jutta Zipfel, Sektion Meteoritenforschung, Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg, Frankfurt am Main.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Röntgenmikroskop für den Schreibtisch

Das US-amerikanische Unternehmen IRIS hat ein sehr kompaktes Röntgenmikroskop entwickelt. Eigentlich handelt es sich nur um eine Röntgeneinheit, die man auf ein Inversmikroskop aufgesetzt. Der Film im Anschluss zeigt wie es gemacht wird.

Die Vorteile liegen auf der Hand, dieses kompakte System kann sehr leicht transportiert werden und ist somit nicht ausschließlich an den Einsatz im Labor gebunden. Leider war es mir nicht möglich einen Preis für das XRS2D50 in Erfahrung zu bringen. Es soll aber verhältnismäßig günstig sein.

Technische Daten und weiter Details kann man der verlinkten Webseite entnehmen.

Wer schon alles hat, kann sich nun vom Weihnachtsmann doch noch was wünschen - ein Röntgenmikroskop für den Schreibtisch.


Samstag, 28. November 2009

Einzigartiges Röntgenmikroskop

Genauer als jemals zuvor lassen sich Oberflächen durch ein bisher einzigartiges Röntgenmikroskop, das NanoXAS-Mikrospektroskop, chemisch abbilden. Möglich ist das, weil die Stärken zweier Nanosonden verknüpft werden: die der Rasterkraftmikroskopie und der Röntgenmikrospektroskopie. Das NanoXAS-Mikrospektroskop wurde durch die Kollaboration des Schweizer Paul-Scherrer-Instituts mit Prof. Dr. Rainer Fink vom Department Chemie und Pharmazie der Universität Erlangen-Nürnberg und Prof. Dr. Eckhart Rühl von der Freien Universität Berlin mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) aufgebaut.

Im November 2009 wurde das neue Instrument mit einer feierlichen Zeremonie offiziell eingeweiht.

Mit der fortschreitenden Miniaturisierung in technologischen Produkten ist es nötig, Materialien mit höchster Ortsauflösung zu untersuchen. Eine Vielzahl von Mikrosonden, die Abbildungen auf der Längenskala weniger Nanometer liefern, steht bereits zur Verfügung. Wenn nun gleichzeitig die chemischen und magnetischen oder elektrischen Eigenschaften auf derselben Längenskala erforscht werden können, bedeutet das einen großen Schritt nach vorn. Das neue NanoXAS-Mikroskop an der Synchrotron Lichtquelle Schweiz (SLS) des Paul-Scherrer-Instituts soll dies leisten und eine beinahe nanometergenaue "chemische oder magnetische Landkarte" eines Materials erstellen.

NanoXAS kombiniert die Röntgenabsorptionsanalyse (XAS) und die Rastersondenmikroskopie. Mit XAS kann man bestimmen, welche chemischen Elemente in welchem chemischen oder magnetischen Zustand in einem Material enthalten sind - bei den derzeit besten Geräten für Bereiche, die nur einige zehn Nanometer groß sind. Mit der Rastersondenmikroskopie, bei der man eine Oberfläche mit einer feinen Spitze abtastet, kann man im günstigsten Fall die genaue Position von jedem einzelnen Atom bestimmen. Die Kombination der beiden Methoden erlaubt es erstmals, gleichzeitig zu bestimmen, wo sich Atome befinden und zu welchem chemischen Element sie gehören. So erhält man ein Abbild der Struktur und der Eigenschaften von Materialien mit nahezu atomarer Genauigkeit.

Die mikrospektroskopische Analytik mit Röntgenstrahlen erfordert sehr hohe Leuchtdichten, die bislang nur an so genannten Elektronenspeicherringen verfügbar ist. Dort wird sehr intensives und energiereiches Licht, die sogenannte Synchrotronstrahlung, erzeugt. Mit speziellen Röntgenoptiken werden die Strahlen auf einen Durchmesser von wenigen 10 Nanometern gebündelt - das ist das "erste Auge". Im NanoXAS-Mikroskop werden die mithilfe der Nanofabrikation modifizierten Spitzen eines Rasterkraftmikroskops als feinste Elektronendetektoren eingesetzt, ein "zweites Auge", um die Ortsauflösung eines gewöhnlichen Röntgenmikroskops drastisch zu verbessern. Auf diese Weise können bislang unerreichte Auflösungen in der Röntgenmikroskopie erzielt werden.

Die Anwendungen konzentrieren sich zunächst auf den Bereich der Materialforschung, etwa auf neuartige Magnetstrukturen für die Speichertechnologie oder organische Nanostrukturen für die Molekularelektronik. Die Arbeiten des Erlanger Forscherteams bei NanoXAS befassen sich beispielsweise mit organischen Dünnschichten für den Einsatz in der molekularen Elektronik. Mithilfe der Röntgenspektroskopie lassen sich die lokalen chemischen Eigenschaften analysieren und danach mit strukturellen Eigenschaften aus den Ergebnissen der Rastersondenmikroskopie in Beziehung setzen. Damit sollten Transporteigenschaften im organischen Bauteil mit strukturellen Inhomogenitäten korreliert werden können. Kleinste Änderungen in der elektronischen Struktur sind mithilfe der Röntgenabsorption spektroskopisch nachweisbar. Andere Untersuchungsobjekte sind kohlenstoff-basierte Nanosysteme (Nanoröhren) oder organische Hybridmaterialien für medizinische Anwendungen, zur bildgebenden Analytik (sogenannte "microballoons") oder Mikrogele, die als Container für Pharmawirkstoffe ("drug delivery") geeignet sind.

Foto c PSI

Montag, 23. November 2009

Ameisen durchsichtig gemacht

Insektenforscher und Biologie-Studierende können den Körperbau von Ameisen, Käfern & Co. jetzt noch besser untersuchen. Denn die meist dunkel gefärbten Panzer dieser Krabbeltiere lassen sich transparent machen. Wie das geht, beschreiben Wissenschaftler vom Biozentrum der Uni Würzburg in der Fachzeitschrift Myrmecological News.

Wer eine wissenschaftliche Insektensammlung anlegt, stellt dafür meistens Trockenpräparate her oder legt die Insekten in Alkohol ein. Beide Arten der Konservierung bergen aber auch Nachteile. Die Forscher versuchen, diese durch spezielle Arbeitsschritte auszugleichen - schließlich wollen sie unter dem Stereomikroskop bestmögliche Einblicke in die Insektenkörper gewinnen. Zwei solche Arbeitsschritte sind das Entspannen und das Aufweichen.

Beim Entspannen werden getrocknete Tiere mit speziellen Lösungen befeuchtet. Die machen zum Beispiel erstarrte Gliedmaßen wieder beweglich - falls etwa ein Bein den mikroskopischen Blick auf eine interessante Körperregion behindert, können die Wissenschaftler es dann einfach in eine andere Position rücken.

Beim so genannten Aufweichen werden die Weichgewebe der Tiere mit unterschiedlichen Mitteln restlos aufgelöst, etwa mit eiweißspaltenden Enzymen. Auch hierdurch werden Gliedmaßen oder Mundwerkzeuge wieder beweglich und können dann weiter mikroskopisch untersucht werden.

Neu im Repertoire:

BleichenEine neue, zusätzliche Methode haben jetzt die Forscher aus Würzburg erarbeitet: "Wir bleichen unsere Ameisen mit Wasserstoffperoxid. Wenn die dunkle Pigmentierung des Außenskeletts verschwunden ist, können wir die inneren Gewebe sehen, ohne den Körper sezieren zu müssen", sagt der Biologe Marcus Stüben. Folgt auf das Bleichen noch eine Auflösung der inneren Gewebe, dann ergibt das "einen komplett reinen Insektenpanzer, einen dreidimensionalen Bauplan des Tieres", wie Stüben schwärmt. Vergleichbar sei das mit einer transparenten Ritterrüstung ohne Ritter drin.

Krebserregendes Reagenz entschärft

Marcus Stüben hat noch eine andere Neuerung eingeführt. Zum Entspannen der toten Insekten verwenden Biologen unter anderem das so genannte Barbers-Reagenz. Dieses aber enthält neben zwei weiteren Komponenten das krebserregende Benzol. Stüben hat herausgefunden, dass sich das Benzol ersetzen lässt: durch das nicht krebserregende Aceton. Das Reagenz verliert dadurch nicht an Effektivität, aber der Umgang mit ihm wird deutlich sicherer.

Wozu all das gut ist

Warum manche Wissenschaftler die Körper von Insekten bis ins kleinste Detail untersuchen? Marcus Stüben machte es an einem Beispiel klar: "Bei vielen Insekten können wir die einzelnen Arten nur dann sicher unterscheiden, wenn wir genau wissen, wie die Geschlechtsorgane der Männchen aussehen. Das erfahren wir mit solchen Präparationen."

Auch den Biologie-Studierenden kommen Stübens Erkenntnisse zugute. Sie müssen schließlich lernen, wie Insekten gebaut sind. Die nach Würzburger Art gebleichten Präparate dürften ihnen das noch anschaulicher vor Augen führen - beispielsweise den Stachelapparat von Bienen und Urameisen oder die Anordnung der komplex strukturierten Mundwerkzeuge.

Marcus Stübens Forschungsarbeit

Arten zu beschreiben und voneinander abgrenzen zu können: Das ist wichtig für alle Forscher, die sich mit Ökologie und Biodiversität befassen. Auf diesem Feld arbeitet auch Marcus Stüben. Der 37-Jährige macht seine Doktorarbeit bei Professor Karl Eduard Linsenmair am Würzburger Lehrstuhl für Tierökologie und Tropenbiologie.

Stüben erforscht das Verhalten und die Ökologie der bis zu zwei Zentimeter großen Ameise Pachycondyla analis. Diese Insektenart lebt in Wäldern und Savannen in Afrika südlich der Sahara und jagt ausschließlich Termiten.

Zurzeit geht die Forschung davon aus, dass es bei dieser Ameise sechs Unterarten gibt. Das aber ist eine möglicherweise veraltete Annahme, weshalb Stüben sie morphologisch-taxonomisch überprüft. Unter anderem sammelt er dafür an verschiedensten Orten Ameisen ein und vergleicht dann ihren Körperbau mit Typenmaterial, das er von Naturkundemuseen in aller Welt ausgeliehen hat.
Letzten Endes möchte er auch die geographische Verbreitung der Ameisen und ihrer Unterarten klären. Außerdem will er seine Ergebnisse mit Vegetations-, Klima- und Bodendaten in Beziehung setzen. Hierfür kooperiert er mit Kollegen vom Würzburger Lehrstuhl für Fernerkundung am Institut für Geographie.
Foto: Die dunkle Pigmentierung des Ameisenpanzers behindert die Untersuchung des Körperbaus. Nach dem Bleichen dagegen ist das Insekt durchsichtig und lässt sich besser unter dem Stereomikroskop erforschen (unteres Bild).
Fotos c Marcus Stüben

Donnerstag, 19. November 2009

Neues Spezialobjektiv für Neurowissenschaften und Entwicklungsbiologie

Mit dem neuen Leica HCX APO L20x/0.95 IMM für Bildaufnahmen in tiefen Gewebeschichten erweitert Leica Microsystems sein umfangreiches Angebot an Objektiven für die Konfokalmikroskopie.

Das neue Objektiv wurde eigens für anspruchsvolle biomedizinische Forschungsprojekte entwickelt und optimiert, wie beispielsweise für die Untersuchung ganzer Tiere, von Hirnschnitten und vergleichbarer neuronaler Proben, die mit dem Immersionsmedium BABB (Benzyl Alcohol Benzyl Benzoate,1:2) präpariert wurden. Die apochromatisch korrigierte Linse mit einer Standardvergrößerung von 20x eignet sich hervorragend für Übersichtsaufnahmen und bietet gleichzeitig eine außergewöhnliche numerische Apertur von 0.95. Diese numerische Apertur ermöglicht es, innerhalb eines Objektivfelds von erheblich mehr als einem halben Millimeter, Strukturen von 250 nm Größe aufzunehmen. In Kombination mit einem Konfokalmikroskop kann die Vergrößerung stufenlos bis auf das 1200-fache erhöht werden.

Das neue HCX APO L20x/0.95 IMM eignet sich perfekt für morphologische Studien in der Entwicklungsbiologie, der Neuromorphologie und der Neurobiologie sowie zur Untersuchung von einzelnen Neuronen, deren Verbindungen untereinander und für komplexe Strukturen des Gehirns als ganzes Organ.

Die exzellente optische Leistung des Leica HCX APO L20x/0.95 IMM entfaltetsich optimal in Kombination mit dem Leica DM6000 CFS (Confocal Fixed Stage) System, das auf der Plattform des Breitband Konfokal- und Multiphotonensystems Leica TCS SP5 II basiert. Das perfekte Zusammenspiel der konfokalen Komponenten von Leica Microsystems ermöglicht sowohl eine rasche Übersicht über die gesamte Probe, um interessante Bereiche zufinden, als auch tiefe Einblicke mit hoher Auflösung.

Montag, 16. November 2009

Neue Digitalkamera für Fluoreszenzanwendungen

Bei Lebendzellexperimenten ist es wichtig, selbstschwache Fluoreszenzsignale zu erfassen und zu dokumentieren. Für diese speziellen Anforderungen hat Leica Microsystems das Programm an Hochleistungsdigitalkameras um die neue Leica DFC345 FX ergänzt. Sie ist gleichzeitig hochsensitiv und hochauflösend. Zudem zeichnet sie sich durch eine schnelle Bildaufnahmerate und einen großen dynamischen Bereich aus. Diese Vorteile machen sie zu einer idealen Kamera für multidimensionale Lebendzellbeobachtungen, selbst bei geringen Lichtintensitäten.

Brillante und detailgenaue Fluoreszenzaufnahmen

Der 2-Megapixel-CCD-Sensor mit einer Pixel­größe von 4,4 m garantiert höchste Detailgenauigkeit. Aufgrund der hohen Auflösung und des großendynamischen Aufnahmenbereichs können mit der Leica DFC345 FX parallel sowohl dunkle, nicht markierte Proben wie auch fluoreszierende Proben gleichzeitig aufgezeichnet werden, ohne zeitaufwändige Überlagerung von mehreren Bildern. Dabei ermöglicht wahlweise ein 40 MHz-Pixel-Taktschnelles Bildauslesen, während ein 20 Mhz-Pixel-Takt für höchste Bildqualität durch niedriges Bildrauschen sorgt.

Bei schwachen Lichtverhältnissen müssen photo­elektrische Komponenten gekühlt werden, damit die Kamera bei langen Belichtungszeiten rauschfreie Bilder produziert. Deshalb ist die Leica DFC345 FX mit einer einstufigen Peltier-Kühlung ausgestattet, die Hintergrundrauschen effektiv unterdrückt. In Kombination mit der hohen Detailausbeute entstehen selbst bei schwachen Fluoreszenzsignalen brillante, kontrastreiche Bilder.

Vollständig integriert für vielfältigen Einsatz

Die FireWire-B-Schnittstelle erlaubt einfachen und zuverlässigen Datentransfer zum Computer ohne zusätzliche Stromversorgung. Die LeicaDFC345 FX ist vollständig in die Software-Plattformen von Leica Microsystems integriert: Die modulare Leica Application Suite (LAS) für einfache Fluoreszenzaufnahmen und Bildarchivierung, die bedienerfreundliche LAS AF für anspruchsvolle Fluoreszenzanwendungen und die von Meta Morphunterstützte Leica MM AF für mulitdimensionale Bildaufnahme und -analyse.

Dienstag, 10. November 2009

US-Forscher verwandelt Handy in Mini-Labor

Das gewöhnliche Mobiltelefon mit Kamera könnte bald das Labor-Mikroskop bei der Analyse von Blutproben ablösen. Dieses Ziel verfolgt zumindest Aydogan Ozcan, Assistenz-Professor an der Universität von Kalifornien, berichtet die New York Times. Er hat es geschafft mittels selbst entwickelter Software und zusätzlicher Hardware um lediglich zehn Dollar aus dem Handy ein Mini-Labor zu bauen.

"Wir verwandeln Mobiltelefone in Geräte die Krankheiten diagnostizieren können", so Ozcan. Die adaptierten Handys sollen an Orten, weit weg von Krankenhäusern, Technikern oder Labors zum Einsatz kommen. Unter dem Namen Microskia möchte der Entwickler seine Erfindung in Zukunft auch auf den Markt bringen.

Blutanalyse mit der Handykamera

Die einzelnen Geräte können sehr unterschiedlich aussehen. So analysiert ein Prototyp die Blutprobe mittels der eingebauten Handykamera. Diese ist durch zusätzliche Dioden nur geringfügig aufgebessert, kann jedoch Blutproben ausreichend abbilden. Die gesammelten Informationen werden drahtlos an Krankenhaus oder Labor übermittelt. Die Technologie soll auch mit anderen mobilen Geräten ohne Kamera über USB-Anschluss kompatibel sein.

Dass die Geräte trotz der geringen Größe ähnliche Ergebnisse wie Mikroskope erzielen können, liegt an dem Verzicht auf Linsen. Die Vergrößerung passiert einzig auf digitalem Weg. Ein weiterer Vorteil sind die geringen Produktionskosten. Ein möglicher Verkaufspreis wurde noch nicht festgelegt, man wolle die Technologie jedoch möglich günstig anbieten. Die möglichen Anwendungsfelder sind vielfältig. So könnten die günstigen, mobilen Diagnosegeräte im Kampf gegen Malaria eingesetzt werden. (pte)

Dienstag, 3. November 2009

Elektronenmikroskop mit “Brille”

Es handelt sich dabei um ein korrigiertes Elektronenmikroskop das sphärischen Fehler der Linse durch einen Aufsatz korrigiert. Eine Steigerung der optischen Auflösung ist die Folge.

Herkömmliche Elektronenmikroskope können eine Auflösung zwischen 180-200 Pikometer erreichen. Das korrigierte Elektronenmikroskop kann in Bereiche von unter 100 Pikometer vordringen.

Dieses Wunderwerk der Technik befindet sich im Elektronenmikroskop Zentrum EMEZ an der ETH Zürich. Weitere Details sind bitte dem verlinkten Artikel zu entnehmen.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Der Hacker mit dem Mikroskop

Chris Tarnovsky ist der Hacker mit dem Mikroskop. Man soll es kaum glauben aber mit Hilfe von Mikroskopen hat er ein Verfahren entwickelt um Smartcards von Pay-TV Anbietern zu hacken.

Wie man sich im Video überzeugen kann ist dies mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Die Pay-TV Betreiber sind dazu übergegangen ihre Smartcards nicht nur durch Software zu schützen, auch die Konstruktion der verwendeten Chips hat sich entsprechend verbessert.

Tarnovsky analysiert unter dem Mikroskop den Aufbau der Chips und ist dadurch in der Lage den Chip entsprechend nachzubauen. Der dafür betriebene Aufwand um dies zu erreichen steht meinem dafürhalten aber in keiner Relation. Abgesehen von den nötigen technischen Kenntnissen, ist dazu eine Ausrüstung an Mikroskopen und weiteren Gerätschaften nötig die eine Investition eines sechstelligen Eurobetrags erfordern. Es wird also besser sein € 19,90 für sein Pay-TV zu bezahlen, abgesehen davon kann man dann auch ruhig schlafen.

Tarmovsky hat sich zwischenzeitlich auch auf die legale Seite geschlagen und arbeitet für einen Smartcard-Hersteller um dessen Produkte zu verbessern.


Dienstag, 13. Oktober 2009

Lego Mikrotom - die Bauanleitung

Vor einiger Zeit habe ich hier schon einmal über “das Lego Mikrotom” berichtet. Zur Erinnerung hier noch mal das Video.



Jetzt fragt sich der Betrachter wie baut man das? Durch Zufall habe ich jetzt im Web die Bauanleitung gefunden. Eine tolle Sache! Nur die Sache hat leider einen Hacken, der vollständige Bauplan ist kostenpflichtig. Gut das wäre nicht so schlimm, aber soweit ich das auf der Webseite in Erfahrung bringen konnte, muss man ein Abo über einen längeren Zeitraum abschließen und das wollte ich dann auch nicht.

Aber jetzt die gute Nachricht, die Grundzüge der Bauanleitung sind gratis, für die “Lego”-Techniker unter den Lesern ist es vielleicht möglich den Bau, mit Hilfe der Fotos auf der verlinkten Webseite nachzuvollziehen.

Sollte es jemand geschafft, oder den kostenpflichtigen Bauplan erworben, haben würde ich mich über einen Bericht freuen. Natürlich werde ich, wenn es meine Zeit erlaubt, auch einen Nachbauversuch starten!

Kommentare und Bauvorschläge sind gerne willkommen.

Sonntag, 26. Juli 2009

Monitorkalibrierung für die Mikroskopie

Sehr viele Mikroskopiker möchten Ihre Beobachtungen die sie mittels Mikroskop gemacht haben auch fotografisch festhalten. Aber was nützt die beste Kamera bzw. die beste Adaption wenn die Fotos auf dem Moitor nicht dem realen Farbspektrum entsprechen.

Eine digitale Aufnahme ist immer nur so gut wie das schwächste Glied in der Kette. Die Kalibrierung des Monitors und gegebenen falls des Druckers schafft schnell Abhilfe. Aber wie geht das???

Der "Spyder" bringt hier schnell sehr befriedigende Ergebnisse. Den genauen Vorgang zeigt das Video. Der Preis ist durchaus erschwinglich, ab ca. € 85,-- ist man dabei.


Donnerstag, 23. Juli 2009

Carl Zeiss installiert die weltweit erste AURIGA CrossBeam® Workstation


"Carl Zeiss installiert die weltweit erste AURIGA CrossBeam® Workstation an der Ludwig-Maximilians-Universität in München" Neue Pressemitteilung von Carl Zeiss

Neue Baureihe stößt weltweit auf großes Interesse
MÜNCHEN – 22. Juli 2009.

An der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München wurde heute das erste AURIGA™ CrossBeam® Elektronen-/Ionenmikroskop offiziell eingeweiht. Weltweit ist das Interesse an dem neuesten CrossBeam System von Carl Zeiss erheblich. Eine Vielzahl Aufträge liegt bereits vor, die Demonstrationssysteme sind auf Wochen hinaus ausgebucht. AURIGA™ kombiniert ein hochauflösendes Elektronenmikroskop mit einer Ionenstrahlsäule, die es ermöglicht, präzise Schnitte in die untersuchte Probe zu legen und so auch Strukturen unterhalb der Probenoberfläche zugänglich zu machen. Neben der Probenabbildung im Nanometermaßstab erlaubt eine Auswahl unterschiedlichster Detektoren auch die chemisch-physikalische Probenanalyse.

Professor Gerhard Wanner, Leiter der Arbeitsgruppe Ultrastrukturforschung an der LMU, freut sich außerordentlich, das Gerät nutzen zu können: „Ein wesentliches Einsatzgebiet im Biozentrum wird die 3D-Rekonstruktion von Geweben, Zellen und deren Substrukturen sein. Die Vielseitigkeit des Systems bietet eine Reihe von völlig neuen Untersuchungsmöglichkeiten, von denen wir uns wichtige Erkenntnisse über ultrastrukturelle und funktionelle Zusammenhänge erhoffen."

Anfragen nach AURIGA liegen von Instituten und der Industrie aus aller Welt vor: „Flexibilität und Vielseitigkeit des Systems sind offensichtlich entscheidende Faktoren für das große Interesse. Bio-/Life Science, Materialforschung, Halbleiterindustrie, Solarzellenforschung – aus praktisch allen wichtigen Anwendungsgebieten kommen Anfragen", erläutert der Produktmanager Dr. Daniel Kraft.

Foto: Professor Gerhard Wanner, Leiter der Arbeitsgruppe Ultrastrukturforschung der Ludwig-Maxiliams-Universität, München, präsentiert die weltweit erste AURIGA™ CrossBeam® Workstation. Am Biozentrum der LMU wird AURIGA unter anderem zur Erstellung hochaufgelöster Schnittbildserien von Zellkernen eingesetzt.

Mittwoch, 22. Juli 2009

Mobiltelefon wird zum Mikroskop für die Dritte Welt

Forscher der Universität Berkeley haben einen simplen Optikaufsatz für Smartphones entwickelt der es ermöglicht das Gerät als Mikroskop zu nutzen.

Eines der vorrangigen Ziele bei der Entwicklung war ein niedriger Preis von unter $ 100,--, dies konnte auch erreicht werden. Die Materialkosten des Aufsatzes liegen unter $ 75,--. Mit diesem günstigen Preis soll erreicht werden, dass die medizinische Versorgung in der Dritten Welt verbessert wird. Die bevorzugten Anwendungen werden die Diagnose von beispielsweise Malaria und Tuberkulose sein.

Eine bis zu 50fache Vergrößerung kann erzielt werden, dies ist für die geplanten Anwendungen ausreichend.

Man kann diesem Projekt nur viel Erfolg wünschen und hoffen, dass es nicht nur bei Absichtserklärungen bleibt!

Dienstag, 21. Juli 2009

US Mikroskopie-Forum - der Blick über den Tellerrand

Die Mikroskopiker sind eine relativ überschaubare Gruppe, nicht wie bei vielen anderen Hobbys die von hunderttausenden betrieben werden. Um so wichtiger ist ein Blick über Landes- bzw. Sprachgrenzen hinweg und der Kontakt zu anderen begeisterten Mikroskopikern.

Das US Mikroskopie-Forum ist für jeden interessierten eine Bereicherung. Man findet neue Ansätze für die “Arbeit” mit dem Mikroskop und was vielleicht noch wichtiger ist man bekommt Kontakt zu weiteren Gleichgesinnten.

Das deutschsprachige Forum nimmt natürlich einen besonderen Stellenwert ein, schon alleine wegen der geografischen Nähe zu den handelten Personen.

Aber manchmal sollte man den Blick über den Tellerrand wagen, die Globalisierung macht noch nicht mal bei Hobbys wie der Mikroskopie halt. ;-)
Foto cc Lord Biro

Mittwoch, 15. Juli 2009

Das Lego-Mikrotom

Da macht man sich als Hobbymikroskopiker Gedanken wo man günstig ein Mikrotom herbekommen könnte und dann liegt die Lösung so nahe - das Legomikrotom! ;-)

Ja richtig gelesen ein Mikrotom aus Lego! Wer es nicht glauben kann lasse sich vom Video überzeugen.

Man staunt was der Mensch an einem verregneten Wochenende alles entwickeln kann. ;-)


Donnerstag, 9. Juli 2009

Primo Star iLED für Fluoreszenzmikroskopie

"Primo Star iLED für Fluoreszenzmikroskopie in Ausbildung und Routine" Neue Pressemitteilung von Carl Zeiss:

JENA, 09.07.2009. Carl Zeiss bietet das Mikroskop Primo Star iLED jetzt mit drei zusätzlichen Fluoreszenzaufsätzen an, die das Arbeiten mit unterschiedlichen Farb- stoffen wie FITC, Dapi und Rhodamin/Cy 3 ermöglichen. Damit kann das LED-basierte Mikroskop auch für Einfach-Fluoreszenzanwen- dungen in der Ausbildung, Routine und For- schung eingesetzt werden. Es ist besonders robust und einfach zu bedienen und bietet ein herausragendes Preis-Leistungsverhältnis. Dazu tragen LEDs als langlebige, preiswerte und energiesparende Lichtquellen bei.


Gerade auch beim Einsatz in der Ausbildung hat die Fluoreszenzanregung durch LED-Beleuchtung im Vergleich zur klassischen Fluoreszenzanre- gung durch Quecksilberdampflampen den Vorteil, dass keine Aufwärm- und Abkühlzeiten notwendig sind. Da zudem das bisher notwendige Nachjus- tieren der Anregungslampen entfällt, kann unmit- telbar nach dem Einschalten mit der Arbeit begon- nen werden. Der Fluoreszenzaufsatz iLED wird mit praktischen Augenmuscheln geliefert, so dass Fluoreszenzmikroskopie auch ohne Dunkelraum – zum Beispiel im Hörsaal – möglich ist. Der Ver- fahrenswechsel zwischen Hellfeld- und Fluores- zenzmikroskopie erfolgt durch einfaches Umschalten.


Das Primo Star iLED wurde gemeinsam mit FIND, der Foundation for Innovative New Diagnostics, speziell für eine schnelle und sichere Erkennung von Tuberkuloseerkrankungen entwickelt und ist seit Oktober 2008 auf dem Markt. Mit den insgesamt vier zur Verfügung stehenden Fluoreszenzaufsätzen „iLED“ können alle Primo Star Basispakete nachgerüstet werden. Das betrifft auch die Systeme mit Phasenkontrast- objektiven und die für Anwendungen, bei denen ohne Deckglas (D = 0) gearbeitet wird, wie beispielsweise bei der Schnellbefundung von Abstrichen und in der Tuberkulose-Diagnostik.


Das LED-basierte Mikroskop Primo Star iLED von Carl Zeiss bietet für Einfach-Fluoreszenz- anwendungen in der Ausbildung, Routine und Forschung besondere Vorteile.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Die Herstellung von Dünnschliffen

Wie wird ein Dünnschliff der für die Betrachtung unter dem Mikroskop geeignet ist hergestellt? Nun, die verlinkte Webseite zeigt es Schritt für Schritt von der Gesteinsprobe bis zum fertigen
Dünnschliff.

Für den Hobbymikroskopiker ist es ohne geeignete Gerätschaften allerdings nicht leicht solch einen Dünnschliff selbst herzustellen.

Da ist Improvisation gefragt! Ein Steinmetz kann da sehr hilfreich sein, zumindest wenn es darum geht die Proben in dünne Scheiben zu schneiden.

Montag, 29. Juni 2009

Hochauflösende Mikroskopie

"Hochauflösende Mikroskopie - Carl Zeiss testet neue Produktreihe in Labors" - Neue Pressemitteilung von Carl Zeiss:

JENA, 29.06.2009. Carl Zeiss stellt noch in diesem Jahr eine neue Produktreihe für die hochauflösende Mikroskopie vor. Anwender in der biomedizinischen Forschung erhalten durch die Kombination zweier Verfahren mit ZEISS Mikroskopen die Möglichkeit, mit höchs- ter Auflösung Objekte zu untersuchen. Dabei handelt es sich um die Techniken HR-SIM (High Resolution Structured Illumination Microscopy – Hochauflösende Mikroskopie mit Strukturierter Beleuchtung) und PAL-M (Photoactivated Localization Microscopy – Lokalisations- mikroskopie nach Photoaktivierung).

„Die beiden Verfahren – integriert in unsere an- spruchsvollen Mikroskopsysteme – erschließen unseren Kunden eine neue Dimension in der Fluoreszenzmikroskopie, die in allen biomedizi- nischen Forschungsdisziplinen neue Ansätze und Versuche ermöglicht“, sagt Dr. Ulrich Simon, Ge- schäftsführer der Carl Zeiss MicroImaging GmbH. „Wir sind sicher, dass die Anwender von ZEISS Mikroskopen mit diesen Technologien auch weiterhin bahnbrechende Forschungsergebnisse erbringen können.“

Derzeit werden bereits zehn Mikroskopsysteme mit den beiden Technologien in international renommierten Forschungslabors darauf getestet, ob sie den Anforderungen der Anwender entspre- chen. Zu den ersten Nutzern gehören auch die Wissenschaftler Catherine und James Galbraith aus Bethesda im US-amerikanischen Bundes- staat Maryland. Sie sind davon überzeugt, dass die hochauflösende Lichtmikroskopie ein vielver- sprechendes Werkzeug für die biomedizinische Forschung ist. „Nach dem explosionsartigen Wachstum der hochauflösenden Mikroskopie und deren Auswirkung auf viele Gebiete der Biologie bietet die Integration von PAL-M und HR-SIM in nur einer Plattform nun einen einzigartigen Vorteil. Jetzt können einzelne Moleküle lokalisiert und ein Zusammenhang mit Bildern hergestellt werden, die eine doppelt so hohe Auflösung haben wie Bilder, die mit konventionellen Techniken aufge- nommen wurden“, sagt James Galbraith. „Damit kann die Position von Molekülen im Nanometer- bereich dargestellt und interpretiert werden. Das wiederum führt uns zu Fragen, die sich vorher nie gestellt haben und deren Beantwortung diese Verfahren ermöglichen“, fügt Catherine Galbraith hinzu.

Eines der wichtigsten Merkmale von HR-SIM ist die Vergrößerung der räumlichen Auflösung in allen drei Dimensionen, die durch die Projektion eines speziellen Beleuchtungsmusters auf die Probe erreicht wird. Dabei sind Strukturen mit einer lateralen Auflösung von rund 120 Nanome- tern mehrfarbig darstellbar. Mit der Technik kön- nen die heute in der biomedizinischen Forschung üblichen Modellorganismen untersucht werden. HR-SIM ist mit den Standardverfahren der Proben- präparation kompatibel. Die Software für das Ver- fahren hat Carl Zeiss gemeinsam mit dem Wis- senschaftler Dr. Rainer Heintzmann vom Kings College in London, Großbritannien, entwickelt. Mit dem Fluoreszenzverfahren PAL-M erreicht die Fluoreszenzmikroskopie eine neue Dimension, da Zellstrukturen erstmals mit einer Auflösung von rund 20 Nanometern beobachtet werden können. Damit ist die Auflösung um eine Größenordnung höher als bei konventionellen Fluoreszenzver- fahren. Carl Zeiss hatte im Jahr 2007 von Dr. Eric Betzig und Dr. Harald Hess vom Janelia Farm Research Campus des Howard Hughes Medical Institutes in Virginia, USA, die Exklusivrechte für die Vermarktung von PAL-M erhalten.Die hochauflösenden Verfahren HR-SIM und PAL-M werden zum Jahresende der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mittwoch, 24. Juni 2009

Die Mikrofibel muss man haben

Wenn man sich mit der Mikroskopie als Hobby auseinandersetzt ist die Mikrofibel von Klaus Henkel ein unerlässliches Handbuch für jeden Mikroskopiker.

Der Autor hat damit ein Buch geschaffen das Seinesgleichen sucht! Durchgehend werden alle Aspekte beginnend mit der Anschaffung eines Mikroskops über die Technik und die Anwendung des selben beleuchtet und verständlich dargestellt.

Die Mirkofibel wird von Herrn Henkel kostenlos zum download als PDF zur Verfügung gestellt. Man kann Herrn Henkel nur Respekt für sein Engagement zollen.

Dienstag, 23. Juni 2009

Wie eine Lupe vergrößert

Wie schon beim gestern vorgestelltem Film “Wie ein Mikroskop vergrößert” wird diesmal, in dem verlinkten Film, erklärt wie die Vergrößerung bei einer Lupe funktioniert.

Lupen sind häufig unverzichtbare Hilfsmittel für den Mikroskopiker, bei der Probensammlung bzw. Vorbereitung. Leider ist vielen Personen nicht klar wie man eine Lupe richtig nutzt.

Zumeist wird die Lupe auf halber Distanz zwischen dem Auge und dem zu inspizierenden Objekt gehalten. Richtig ist es aber die Lupe ganz nahe am Auge zu halten und den Abstand zwischen der Lupe und dem Beobachtungsobjekt so zu variieren bis ein scharfes Bild zustande kommt.

Wieder eine sehr schöne und leicht verständliche Animation die auch zeigt wie man eine Lupe richtig positioniert.