Posts mit dem Label REM werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label REM werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 11. November 2009

Weltweit einzigartige Mikroskopie-Bilder

Das Bildarchiv von ImagePoint.biz ist um eine weltweit einzigartige Rarität attraktiver: Gut hundert Bilder des Schweizer Wissenschaftsfotografen Martin Oeggerli werden unter dem Namen "Micronaut" präsentiert. Die Bilder eröffnen kaum vorstellbare Einblicke in die faszinierende Welt des Mikrokosmos. Neben wissenschaftlicher Präzision erfüllen sie auch hohe ästhetische Ansprüche und bewegen sich zwischen Kunst und Wissenschaft.

Unerreichte Vergrösserungen

Seien es Milben, das Auge einer Fruchtfliege, Krebszellen oder beispielsweise das Ei des südamerikanischen Passionsfalters: Martin Oeggerli bildet sie mit einem Raster-Elektronen-Mikroskop (REM) in bis zu 500'000-facher Vergrösserung ab. Dazu ist ein komplexer und äusserst zeitaufwändiger Herstellungsprozess nötig. Weil es sich bei einem REM genau genommen nicht um ein optisches Gerät, sondern vielmehr um ein Tastinstrument handelt, kann damit nur schwarzweisses Bildmaterial erstellt werden. Die fotorealistischen Farben erhalten Oeggerlis Bilder erst nachträglich am Computer - in präziser Handarbeit und wann immer möglich nach biologisch relevanten Kriterien.

Die Bilder sorgen über die Wissenschaft hinaus weltweit für Aufsehen: Oeggerli gelingt es, Vorgänge in der Biologie darzustellen, die man wohl kennt, die aber noch nie so plastisch und realitätsnah abgebildet werden konnten. Jedes Detail von Oeggerlis Motiven wird dabei in präziser Handarbeit bis hin zum einzelnen Pixel ausgearbeitet. Dadurch erschliessen sich dem menschlichen Auge Sphären in einer beeindruckenden Klarheit, die weit über eine rein wissenschaftliche Darstellung hinausgeht.

Ausgezeichnete Bilder

Dass die Bilder von Micronaut / Martin Oeggerli in naturwissenschaftlichen Kreisen weltweit ein Begriff sind, verdeutlichen zahlreichen Auszeichnungen: So belegte Oeggerli beispielsweise beim letztjährigen Wettbewerb "Bilder der Forschung" von FOCUS und dem Verband Forschender Arzneimittelhersteller in Deutschland gleich die Plätze 1 und 2. Im kommenden Dezember wird Oeggerli in Bremen mit dem Preis 'Deutscher Wissenschaftsfotograf des Jahres' (Kategorie Mikroskopie) ausgezeichnet.

Micronaut-Bilder in der Produktlinie "Selection"

Für die Vermarktung der Micronaut-Bilder arbeitet Martin Oeggerli in der Schweiz exklusiv mit dem Vertriebspartner ImagePoint.biz zusammen. Geschäftsführer Felix Brunner ist von den Bildern begeistert: "Die Bilder eröffnen dem Betrachter ungeahnte Perspektiven in einer kaum zugänglichen Welt. Sie passen perfekt in unsere neue Produktelinie "Selection", die hochwertige Bilder für anspruchsvolle Projekte bietet." Die visuelle Überraschung für das menschliche Auge in Kombination mit der überragenden Qualität dürfte auch für Kunden in Marketing und Werbung sehr interessant sein. So sieht ImagePoint insbesondere für Kunden aus dem Pharma- oder dem weiteren Gesundheitsbereich Potential durch Bilder von Micronaut. (pte)
Foto: Gänseblümchen - Das mit einem Raster-Elekronen-Mikroskop aufgenommene Bild zeigt einen 1.5 mm grossen Ausschnitt einer Gänseblümchen-Blüte. c Micronaut/ImagePoint.biz

Dienstag, 3. November 2009

Elektronenmikroskop mit “Brille”

Es handelt sich dabei um ein korrigiertes Elektronenmikroskop das sphärischen Fehler der Linse durch einen Aufsatz korrigiert. Eine Steigerung der optischen Auflösung ist die Folge.

Herkömmliche Elektronenmikroskope können eine Auflösung zwischen 180-200 Pikometer erreichen. Das korrigierte Elektronenmikroskop kann in Bereiche von unter 100 Pikometer vordringen.

Dieses Wunderwerk der Technik befindet sich im Elektronenmikroskop Zentrum EMEZ an der ETH Zürich. Weitere Details sind bitte dem verlinkten Artikel zu entnehmen.

Dienstag, 28. April 2009

Elektronenmikroskop für den Schreibtisch

Sollten sie gerade in der glücklichen Lage sein einen hohen fünfstelligen Eurobetrag frei zur Disposition zu haben, dann könnte man die Anschaffung eines „Phenom“ in betracht ziehen.

Der Werbetext nennt das Phenom trefflich „World's first Personal Electron Microscope“.

Das Phenom sieht zwar wie eine etwas größere Kaffeemaschine aus aber es ist tatsächlich ein Rasterelektronenmikorskop drin. Der Hersteller, die Firma FEI ist eine Tochter von Philips, vielleicht daher die Ähnlichkeit mit einem Haushalsgerät.

Der Film gibt eine Idee von den Möglichkeiten die dies Rasterelektronenmikroskop bietet, wer weitere Informationen und Testbilder sehen möchte findet diese auf der verlinkten Webseite.

Sollten sie den Wunsch hegen noch mehr über die Bedienung des Phenom zu erfahren gibt’s auch eine Onlinepräsentation. Die Dauer von 30 Minuten lohnt sich, erhält man doch einen Einblick in die Technik und Möglichkeiten.


Sonntag, 19. April 2009

Pflanzen unterm Elektronenmikroskop

Der kurze Film zeigt faszinierende Bilder von Pflanzen unter dem Elektronenmikroskop.

Genau das richtige für einen Sonntag um sich etwas von den tollen Bildern berieseln zu lassen. Zuhause hat man ja leider kein Elektronenmikroskop, so muss man eben auf solche Quellen zurückgreifen. ;-)

Aber auch mit dem eigenen Stereo- und dem Durchlichtmikroskop bekommt man wunderbare Einblicke in die Mikrowelten.


Dienstag, 7. April 2009

Struktur eines REM

Der Film zeigt unter anderem mit Hilfe einer Animation die Funktionsweise eine Elektronen Mikroskop.

Wer eine einfache und rasche Erklärung dieser Technik sucht kommt auf seine Kosten. Wer es dann doch etwas genauer wissen will erhält durch das Video einen grundlegenden Überblick.

Ansehen lohnt sich auf jeden Fall, dauert auch nur 1,48 Min., in Englisch.


Montag, 23. März 2009

Wer hatte die Idee zum REM?

Wenn Sie sich das auch schon mal gefragt haben dann finden Sie hier die Antwort. Der grundlegende Ansatz dazu kommt auf jeden Fall aus Deutschland. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts nahm die Entwicklung ihren Anfang.

Wer mehr erfahren will sollte den Link nicht auslassen.